1.FCK-Fanclub
HOUSCHDER
HAINBACHTEUFEL
Die Mechanismen griffen dann doch recht
schnell – am Dienstag vergangener Woche wurde Boris Schommers zusammen mit
seinem Co. Kevin McKenna entlassen. Dies nach dem 2. (!!) Spieltag – ziemlich unverständlich.
Doch Schommers ist zum größten Teil wohl an sich selbst gescheitert. Immer
wieder den eisernen Besen auspackend (gegenüber einigen Spielern oder auch
Gerry Ehrmann), absolut stur an seinem Ballbesitzfußball-System festhaltend und
scheinbar ziemlich „beratungsresistend“ ist nicht die beste Basis, um mit einem
Team Erfolg zu haben. Am Freitag wurde dann Jeff Saibene – bekannt aus
Bielefeld und Ingolstadt – als neuer Cheftrainer vorgestellt. Bleibt mal wieder
zu hoffen, dass der Luxemburger zum „Betze“ passt und er endlich den Fußball
spielen lässt, den man in Lautern sehen will, nämlich „druff unn dewedder“!
Tikki-Takka kann man in der 1. Liga, aber nicht in dieser knüppelharten 3.
Liga, in der der FCK nicht mehr lange existieren kann ……
Mit einem Last-Minute-Treffer in der
allerneunzigsten Minute sicherte sich der FCK beim SV Wehen-Wiesbaden den
ersten Saisonpunkt. Früh in Rückstand und durch einen geschenkten Elfmeter des
schwachen Schiris ging es mit 0:2 in die Pause. In der 2. Hälfte wurden die
Aktionen der in schrecklich mint-grünen Trikots gekleideten Roten Teufel
dynamischer und zielstrebiger. Die Hessen waren nur noch darauf bedacht, den
Vorsprung über die Zeit zu bekommen. Bachmann erzielte 10 Min. vor Ende den
Anschluß und Ciftci belohnte die Moral mit einem satten Torschuß in der 94.
(!!) Minute. Tja, wer auf’s Tor schießt, kann völlig überraschend auch mal ein Tor
schießen. Sehr wichtiger Punkt – auch für die Moral.
Am kommenden Samstag, 10.10. wird nun
der SV Waldhof Mannheim zu Gast auf dem
Betzenberg sein. 7.500 Fans „dürfen“ der „Mutter aller Derby’s“ beiwohnen. Man
darf gespannt sein, wie sich die Roten Teufel im Heimspiel eins unter dem neuen
Trainer präsentieren wird.
Keine Kommentare:
Kommentar veröffentlichen